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Bild_Geb Oskar Höcherl

Zum Geburtstagsfest viele Geschichten von der einstigen Grenze

Döbersing.
Es sind Geschichten, bei denen man Stunden zuhören könnte. So erging es den Gästen am Donnerstag-Abend bei der Geburtstagsfeier des rüstigen 92-jährigen Oskar Höcherl aus Döbersing. Ins Gasthaus Heigl nach Dalking hatte er all seine Lieben eingeladen und auch Seniorenchefin Jutta Weingärtner, Seniorenbeauftragter Hans Ascherl und Bürgermeister Daniel Paul waren mit von der Partie, um dem Geburtstagskind herzliche Glückwünsche zu übermitteln. Mit Präsenten und dem Wunsch nach Gesundheit und Gottes Segen überraschten sie den Jubilar. Und Oskar Höcherl sowie Ehefrau Fanny wußten viel Interessantes zu erzählen, vor allem von der Zeit an der Grenze in Furth im Wald-Schafberg, wo die Familie viele Jahre eine Gaststätte führte. Vor allem so manche Besuche von politischen und schauspielerischen Größen ließen aufhorchen. Viele landesweit bekannte Gesichter gaben sich hier einst die Klinke in die Hand.
Und so fit wie Oskar Höcherl bis heute ein fester Bestandteil von Pfarrei und Gemeinde ist, so wünscht sich wohl jeder, alt zu werden. Nachwievor erfreut der leidenschaftliche Musikant viele seiner Mitmenschen aus allen Generationen mit seiner humorvollen Art. Auch politisch ist er bis heute höchst interessiert. Zum Geburtstagsfest waren auch wieder alle Kinder des Jubilars vertreten und ließen ihren Vater hochleben.
Höcherl wurde am 7. November 1927 in Loibling bei Roding geboren und besuchte die Volksschule in Trasching. Auch die Wirren des Krieges erlebte er noch hautnah mit. Er mußte 1944 noch für kurze Zeit „einrücken“. Doch schon bald kam er aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft wieder nach Hause.
Nach der Landwirtschaftsschule in Cham verschlug es ihn beruflich zur Firma Bosch ins württembergische Feuerbach bei Stuttgart, wo er achteinhalb Jahre tätig war. Seine Frau Fanny heiratete er am 27. Dezember 1955 in der Pentinger Gemeindekanzlei. Tags darauf besiegelten beide dieses Eheversprechen vor Gott in der Expositurkirche Trasching. Die Kinder Gabi, Sandro und Axel erblickten das Licht der Welt und Enkeltochter Simone ist natürlich heute der große Stolz von Oma und Opa.
Nach der Hochzeit wurde im württembergischen Bissingen ein Haus gebaut. Nach knapp neun Jahren wurde dort eine Gastwirtschaft übernommen. Durch den Cousin der Ehefrau, Dr. Max Fischer kehrte das Paar 1967 zurück in die Heimat. Nach einer kurzen Zeit in Cham wurde am Schafberg ein neues Wirtshaus gebaut und im Februar 1969 eröffnet. Nach 23 Jahren in der Grenzstadt Furth im Wald kauften beide in Döbersing ein neues Zuhause und sind seither in der Chambtal-Gemeinde Weiding daheim und fest mit kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen verbunden. Bei den regelmäßigen Seniorentreffen der Pfarrgemeinde Dalking fungiert der Jubilar bis heute als Musikant und Sänger.