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Patrozinium Mariä Namen Pinzing

Engagement um Marienkapelle nach 30 Jahren ungebrochen

Pinzing.
„An Mariä Namen sagt der Sommer Amen.“ Eine bekannte Redewendung, die aber Gott sei Dank am zurückliegenden Samstag nicht eingetroffen war. Denn die Gläubigen feierten unter freiem Himmel und spätsommerlichen Temperaturen eine würdige Festmesse zum 30-jährigen Bestehen der Pinzinger Marienkapelle. Seit Jahren wird dieser Jahrestag um das katholische Fest „Mariä Namen“ begangen, heuer im Zeichen des runden Geburtstages des kleinen Kirchleins.
Pfarrer Franz Merl und Diakon Alfred Dobler standen der Meßfeier vor, die Halmberger Sänger hatten traditionelle Weisen, größtenteils aus der Waldlermesse, mitgebracht und Katharina Wutz zeigte wiedereinmal ihr musikalisches Talent an ihrer ganz neuen Harfe.
In seiner Predigt ging der Priester nicht nur auf das Marienfest Mitte September ein, er brachte auch seine Freude zum Ausdruck, daß hier in Pinzing Zusammenhalt gelebt werde, vor allem im Bezug auf den sakralen Bau in der Mitte der Ortschaft. Er sei dankbar, daß trotz der vielen Einschränkungen und Unsicherheiten in diesem Jahr das Patrozinium dennoch stattfinden könne, wenn auch in etwas kleinerem Rahmen. Der Geistliche zitierte aus dem großen Kirchenführer von Ehrenbürger Konrad Schreiner und erinnerte an den großen Weihetag im Juli 1990. Besonders wurde in die Liturgie auch das Totengedenken eingebunden, die Pinzinger Vereine erinnerten an die Verstorbenen und waren mit ihren Fahnenabordnungen präsent.
Nach der Meßfeier oblag es dem Kapellenvereinsvorsitzenden der ersten Stunde, Anton Staudner, ein wenig auf die Höhen und Tiefen der vergangenen 30 Jahre zurückzublicken. Die Planungen begannen bereits unter Dalkings Ortspfarrer Erich Heitzer, begonnen und vollendet wurde der Bau unter dessen Nachfolger Pfarrer Adolf Ritzinger. Seitdem gebe es immer wieder viele fleißige Hände, denen diese Kapelle ein großes Anliegen ist. Auch die Gläubigen finden immer wieder den Weg hierher, um im Gebet zu verharren und das Haus mit Leben zu erfüllen. Dafür sagte der Vorsitzende einen besonderen Dank. Vor allem auch die zurückliegenden Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten unter der Federführung von Christian Schneider zeugen von diesem Engagement. Kapelle und Außenanlagen stünden da wie am ersten Tag, so Staudner.
Bürgermeister Daniel Paul beglückwünschte zunächst alle, die den Namen Maria tragen, zum Namenstag. Seit 30 Jahren schenke die Gottesmutter hier in Pinzing Heimat und Geborgenheit im Glauben. Und wieviel diese Heimat im Glauben den Menschen einst wert war, sehen wir an diesem schönen Bau, so das Gemeindeoberhaupt. Viel Zeit, Spenden und Arbeit brachten die Pinzinger einst auf, um nicht nur der Gottesmutter, sondern auch dem Heiland ein kleines Haus in ihrer Mitte zu bauen. Dafür sagte Paul ein herzliches Vergelt’s Gott. Er verband dies aber auch mit dem Wunsch, daß sich auch künftig Christenmenschen finden, denen die Marienkapelle am Herzen liege. In dieser gelebten Volksfrömmigkeit dürfe man sich auch nicht von den Glaubenswirren dieser Zeit negativ beeinflussen lassen, so der abschließende Appell des Bürgermeisters. Das gemeinsame „Segne du Maria“ bildete einen stimmgewaltigen Abschluß am Ende eines festlichen Kapellenjubiläums.