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Inklusion / Barrierefrei - "Wir Gemeinsam"

Hier finden Sie die Terminübersicht "Landkreis Cham inklusiv und barrierefrei" für das Jahr 2021

 

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Ein Netzwerk für Integrations- und Inklusionsarbeit
Gemeinderätin Johanna Schlamminger übernimmt diese wichtige Aufgabe
Weiding.
Es ist in gewisser Weise Neuland, das die Gemeinde Weiding damit betritt. Mit dem Vorschlag von Gemeinderätin Johanna Schlamminger, einen Integrations- und Inklusionsbeauftragten für die Gemeinde Weiding zu bestellen, beschäftigte sich der Gemeinderat bereits in seiner ersten Sitzung. Dabei erklärte Schlamminger ausführlich die Begrifflichkeiten „Integration/Inklusion“, da unter Integration mißverständlich vorwiegend das Integrieren von Fremdländern anstelle der erforderlichen Integration von Menschen am Rande der Gesellschaft in deren Mitte verstanden wird. Daraufhin schlug Bürgermeister Daniel Paul diese zur Wahl vor, wohl im Wissen, daß sie aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet, das in sie gesetzte Vertrauen im Sinne derer, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, mit Herzblut und Engagement ausführen wird. Dabei gelte ihr Augenmerk, ihr bereits hierfür geschaffenes überregionales Netzwerk sukzessiv in der Gemeinde sowie im ganzen Landkreis auszubauen. „Denn nur gemeinsam in der Fläche kann die Herausforderung der am 26. März 2009 von Deutschland ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention gelingen und einen Mehrwert im ganzen Landkreis schaffen“ so Schlamminger.
Integrationslotsen zu Besuch
Am Mittwoch-Nachmittag statten zwei Ansprechpartner vom Landratsamt Cham, Treffpunkt Ehrenamt der Gemeinde Weiding einen Besuch ab, um Bürgermeister Daniel Paul und Gemeinderätin Johanna Schlamminger hinsichtlich dieser Thematik Hilfestellung zu leisten und sich gegenseitig kennenzulernen. Birgit Straube und Reinhold Huger freuten sich sehr über die Tatsache, daß die Gemeinde Weiding erstmals eine der 39 Landkreis-Gemeinden für diesen sensiblen Bereich einen Ansprechpartner beauftragt habe. Der Gedankenaustausch bei der anschließenden Diskussionsrunde zeigte vielerlei Themen auf, die allesamt dem Aufgabenbereich Integration/Inklusion zuzuschreiben sind und nicht isoliert betrachtet werden können. Zu den brennenden Themen die passenden Ansprechpartner und Lösungen gemeinsam vor Ort zu finden, dafür seien die Lotsen des Landratsamtes schließlich da, so der einhellige Tenor der beiden. "Menschen mit Defiziten egal welcher Natur, dürfen keineswegs „nebenher“ in der Gesellschaft leben, sondern in deren Mitte" so Schlamminger. Auch Bürgermeister Paul nannte einige Beispiele aus Maßnahmen und Aufgaben der Gemeinde, bei der das Thema Behindertengerecht und Barrierefreiheit in den letzten Jahren zunehmend eine Rolle gespielt habe. Unter anderem der zunehmende Bedarf aus Altersgründen.
Die größte Herausforderung einer gelungenen Integration- und Inklusion stelle jedoch nicht die noch fehlende Struktur und Hilfestellung dar, sondern "das Abbauen der Barrieren und Berührungsängste in den Köpfen der Menschen" so Schlamminger. Da gelte es ihrer Meinung nach, vorrangig und bereits im Kindesalter anzusetzen. "Integration und Inklusion ist ureigenes Menschenrecht! Und müsse deshalb erstlich da stattfinden, wo die Menschen leben - in den Dörfern, Städten, Gemeinden", so ihre Worte im Gespräch mit den beiden Integrationslotsen des Landratsamtes Cham und dem Bürgermeister.
Um das zu erreichen, bedürfe es gemeinsames Handeln vor Ort aber auch auf politischer Ebene. Dabei sicherte ihr bereits das Gemeindeoberhaupt sowie der Gemeinderat mit seinem einstimmigen Beschluß deren Unterstützung zu.
Gemeinderätin Schlamminger möchte vertrauliches Bindeglied und Sprachrohr für die Belange der Bürger, welche Handlungsbedarf anmelden, sein. Das sei ihr großer Wunsch.
Um den Worten Taten folgen zu lassen, schlug sie dem Rathauschef eine Bedarfserkundung sowie die Erstellung eines Aktionsplans zur Umsetzung der Bedarfe vor. Hierzu ist bereits ein Treffen im Landratsamt zum Gesprächsforum mit allen Vertretern der hierfür zuständigen Organisationen geplant. Im Anschluß werde sie gemeinsam mit dem Bürgermeister vor Ort Gespräche mit dem Seniorenbeauftragten, Sportbeauftragten und den Vereinsverantwortlichen führen, sowie die öffentliche Einrichtungen besuchen. So ihr Fahrplan für 2020.
Abschließend war man sich einig, dieser Thematik in der nun seit Mai gestarteten neuen Legislaturperiode immer wieder die notwendige Beachtung zu schenken, verschiedene Projekte zu initiieren und die Bevölkerung bei so mancher Maßnahme und Aktivität hierfür zu sensibilisieren.

Mit Elan und der notwendigen Unterstützung durch die Verantwortlichen im Landratsamt, Treffpunkt Ehrenamt startete Gemeinderätin Johanna Schlamminger (1. sitzend v.re.) in ihre neue Aufgabe als Integrations- und Inklusionsbeauftragte der Gemeinde Weiding.

 

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Beseitigung von Barrieren dient Allen
Unsere Inklusions- und Integrationsbeauftragte Johanna Schlamminger hat am 21. Juli 2020 am Arbeitskreis für Inklusion / Barrierefreiheit teilgenommen.
Vom Abbau räumlicher Barrieren profitieren nicht nur körperlich behinderte Menschen, sondern auch kranke oder ältere Menschen oder Familien mit Kindern. Barrierefreiheit liegt im Interesse aller - für etwa 10 % der Bevölkerung ist sie zwingend erforderlich, für 30 - 40 % notwendig, aber für 100 % komfortabel. Wer freut sich nicht über den Komfort eines Aufzuges, wenn er mit schweren Koffern, Einkaufskörben oder einem Kinderwagen ein Stockwerk zu überwinden hat.

 

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WC am Friedhof Weiding behindertengerecht
Im Zuge des Neubaus einer Aussegnungshalle zwischen Marienkirche und Friedhof Weiding wurden erstmals Toilettenanlagen für Gottesdienst- und Friedhofbesucher geschaffen.
Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Ausführung einer behindertengerechten Variante gelegt. Das bedeutet, daß das Damen-WC in Sachen Türbreite und auch im gesamten Innenbereich alle Spezifikationen aufweist, um für Rollstuhlfahrer entsprechend geeignet zu sein.

Auch beim Friedhof Weiding gibt es nun ein behindertengerechtes WC.

 

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Barrierefreiheit geht Menschen ohne Behinderung auch deswegen an, weil sie irgendwann womöglich selbst auf gut zugängliche Gebäude, Leichte Sprache oder die Kommunikation über Computer angewiesen sind. Denn Tatsache ist: Nur vier Prozent aller Behinderungen sind angeboren. In den allermeisten Fällen löst eine Krankheit die Behinderung aus, auch Unfälle können eine Ursache sein. Und so gehen Alter und Behinderung oft einher: Gut ein Viertel der Menschen mit Schwerbehinderung ist 75 Jahre und älter, die Hälfte ist zwischen 55 und 75 Jahren alt. Das durchschnittliche Lebensalter steigt – für jeden von uns. Ein Grund mehr, sich für ein Leben ohne Barrieren stark zu machen.
Hierzu nehme ich als Bauftragte der Gemeinde am 9. September 2020 am Arbeitskreis der OBA in Cham statt.
Dessen Ergebnis werden Sie zeitnah erfahren.
Ihre Johanna Schlamminger
Inklusions- und Integrationsbeauftragte

 

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BAYERN BARRIEREFREI 2023 - DIE BARRIEREFREIE GEMEINDE

Barrierefreiheit ist ein wichtiges Element einer inklusiven Gesellschaft. Inklusiv bedeutet: Alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, können an allen Bereichen des Lebens selbstbestimmt und gleichberechtigt teilhaben.
Mit diesem wichtigen Thema beschäftigten wir uns, seit meiner Bestellung zur Inklusionsbeauftragten im Mai 2020, in den vielen zurückliegenden Arbeitskreisen in der OBA in Cham
Denn eine barrierefreie Umwelt kommt nicht nur Menschen mit dauerhaften Behinderungen
zugute, sondern erleichtert und ermöglicht älteren Personen, Familien mit Kindern und
zeitweise mobilitätseingeschränkten Menschen den Alltag.

Fazit:
Barrierefreiheit ist für 10 Prozent der Bevölkerung zwingend erforderlich, für über 30 Prozent hilfreich und für 100 Prozent komfortabel.

Baukosten:
Die präventiven Baukosten für Barrierefreies Wohnen und Leben liegen nur um 0.3% höher und somit ein Grund mehr, bereits im Vorfeld einer Maßnahme ihr mehr Beachtung zu schenken. Hierfür zu sensibilisieren ist Teil meiner Aufgaben als Inklusions- und Barrierebeauftragte unserer Gemeinde.

Gerne nehme ich hierzu Ihre Vorschläge, Meinung und Wünsche an und bedanke mich bereits im Voraus.
Sie erreichen mich unter Tel.01728502967 o. 09977902065 und per Mail unter johanna.schlamminger@web.de

 

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Fachkraft berät am Telefon oder per Mail
Beratung zu Hilfen für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung ist weiter möglich. Eine Fachkraft des Bezirks Oberpfalz berät derzeit telefonisch oder per Mail. Der Bezirk bietet am Landratsamt Cham in regelmäßigen Abständen eine individuelle Erstberatung zu finanziellen Hilfen für pflegegbedürftige und behinderte Menschen an. Diese persönliche Beratung vor Ort ist aufgrund der Pandemie nicht möglich, jedoch berät der Mitarbeiter des Bezirks telefonisch sowie per Mail. Die Landkreisbürger erreichen den Berater Ekkehard Gauglitz für Fragen rund um die Themen Pflege und Teilhabe unter Tel. 0941 9100-2114 (Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr sowie Freitag von 9 bis 11.30 Uhr) oder per Mail an beratungsstelle@bezirk-oberpfalz.de. Sobald die Vor-Ort-Beratung wieder stattfinden kann, werden die Beratungstermine bekanntgegeben.

 

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FFP2-Masken abholbereit
Wie von der Bayerischen Staatsregierung angekündigt, werden pflegenden Angehörigen kostenlos drei FFP2-Masken zur Verfügung gestellt. Diese können ab sofort im Rathaus Weiding während der üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden. Pro zu pflegende Person erhält eine Hauptpflegeperson diese drei Masken. Als Nachweis ist das Schreiben der Pflegekasse oder des MDK vorzulegen, aus dem der Pflegegrad der zu betreuenden Person hervorgeht.

 

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Bürgertelefon zu Fragen rund um Corona
Nach wie vor gibt es viele Fragen rund um Corona. Das Landratsamt Cham hat deshalb die schon bekannte Rufnummer 09971 78-500 zur zentralen Corona-Bürgerhotline ausgebaut. Die Nummer wird ab Montag, 8. Februar 2021, freigeschaltet. Der erste Bereich umfasst alle gesundheitlichen Fragen zu Corona, die Quarantäne und zu den Testungen. Weitere Themenblöcke sind Fragen zur Einreise nach Deutschland als Reisender oder Berufspendler und die aktuell geltenden  Corona-Regeln. Auch Fragen zur Impfung werden über diese Nummer beantwortet. Das Bürgertelefon Corona des Landratsamtes Cham ist von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr und am Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr erreichbar. Die Registrierung zur Impfung (Impfhotline Corona) erfolgt über die Telefonnummer 09971 78-992. Die Impfhotline Corona ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr besetzt. Auch für Wirtschaft und Betriebe im Landkreis Cham gibt es Ansprechstellen. Die Wirtschaftsförderung am Landratsamt Cham steht von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr unter der Telefonnummer 09971 78-436 zur Verfügung. Auch die IHK Geschäftsstelle Cham, Telefon 09971 310-820, berät Unternehmen (Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr, Freitag von 8.00 bis 14.00 Uhr).

 

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Impf-Brief der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung
Hier finden Sie den Impfbrief der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung.

 

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Behindertenbeauftragten im Landkreis Cham
Leider ist aufgrund der weiterhin hohen Inzidenzzahlen auch unser nächstes Treffen in der OBA Cham zum Thema Barrierefreiheit in den Kommunen (7. April 2021) abgesagt worden. Nähere Informationen und Ergebnisse zu unserem Treffen im Juli werde ich Ihnen zukommen lassen. Noch eine kurze Info zum aktuellen Stand bzgl. Behindertenbeauftragte im Landkreis Cham: Aktuell gibt es 16 kommunale Behindertenbeauftragte und zwei Stellvertreter. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Eine Liste mit den Namen und den entsprechenden Gemeinden hab ich Ihnen angehängt (siehe unten). Ich bin dankbar für deren Bereitschaft, mit mir gemeinsam den Weg hin zur "Barrierefreiheit für Alle" zu gehen.

Hier finden Sie eine Auflistung aller Behindertenbeauftragten im Landkreis Cham.

 

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Barrieren im Blick
Immer mehr Gemeinden haben einen Behindertenbeauftragten
Landkreis Cham.
Anbei der Bericht aus der Chamer Zeitung vom 21. April 2021 zum Thema "Behindertenbeauftragte im Landkreis Cham"

Die Dringlichkeit der Barrierefreiheit/Inklusion in unserer Gemeinde in den kommenden elf Jahren, alleine aufgrund der demographischen Entwicklung, macht das aktuelle Ergebnis der Sozialplanung und Altersforschung Bayern deutlich. Hiernach erhöht sich bis 2031 deren Bedarf in der Altersgruppe der 65- bis 74-jährigen um 45,2 % und in der Altersgruppe der 75 und älter um 29,6 %.
Ein deutliches Signal, um verstärkt die Weichen hin zur Barrierefreiheit zu stellen!

Euere Johanna Schlamminger
Integrations- und Inklusionsbeauftragte der Gemeinde Weiding

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