
Dalking.
Stark vertreten sind sie gewesen, die Kameraden der Soldaten- und Kriegerkameradschaft (SuKK) Dalking, als es am zurückliegenden Sonntag gegolten hat, den Jahrestag mit Sonntagsmesse und Jahresversammlung abzuhalten. Und es war zweifelsfrei eine besondere Veranstaltung, und das in mehrerlei Hinsicht. Zum Einen galt es, für die nächsten drei Jahre wieder eine Vorstandschaft zu wählen und zum Anderen war es sowohl Verein als auch Gemeinde ein Anliegen, Ehrungen und Auszeichnungen für jahrzehntelange Mitgliedschaft und langjähriges ehrenamtliches Engagement durchzuführen. Und dies alles im Jubiläumsjahr 2026, der Verein feiert heuer im Oktober sein 150-jähriges Bestehen.
Großer Festabend im Oktober
Auch hierzu verriet Vorsitzender Franz Spießl bereits einige Infos zum Ablauf des festlichen Tages Anfang Oktober. Im Vorfeld der Versammlung besuchten die Kameraden die Sonntagsmesse und gedachten ihrer Verstorbenen. Veteranenchef Spießl freute sich angesichts des sehr guten Besuchs, sowohl zum Gottesdienst, als auch zur Versammlung im Vereinslokal Meier. In seinem Rückblick berichtete er über die Aktivitäten im Jahr 2025 und ließ auch das Engagement so vieler Ehrenamtlicher im Verein und darüberhinaus nicht unerwähnt. Der Verein zähle aktuell 70 Mitglieder, erfreulicherweise konnten 2025 wieder Neumitglieder gewonnen werden, zeigte sich Spießl stolz.
Vereinschronik in Wort und Bild
Revue passieren ließ er auch die aufwendige Restauration der Böllerkanone und die Mühen von Ehrenbürger und Kamerad Konrad Schreiner, der sich schon seit Monaten akribisch mit der Aufarbeitung der Vereinschronik in Wort und Bild befasst. Schriftführer Josef Deiminger blickte zusätzlich auf die vielen Vereins- und Festbesuche in der Gemeinde, sowohl in weltlicher als auch kirchlicher Hinsicht. Höhepunkt seien freilich die Ehrenwache und das Ausrichten des Volkstrauertages beim Kriegerdenkmal Dalking gewesen, so Deiminger abschließend. Kassier Alois Meier ließ im Anschluss wissen, dass der Verein auch finanziell auf gesunden Beinen stehe. Schwerpunkte auf Einnahmeseite waren einerseits die nach Jahren erstmals wieder durchgeführte Christbaumversteigerung und andererseits das seit Monaten laufende Sponsoring für die Vereinschronik und -festschrift für das Jubeljahr 2026. Die respektablen Summen ließen hier aufhorchen. Für die Kassenprüfung gab Karl Holmeier ein Statement ab und bescheinigte eine einwandfreie Buchführung.
Auch im Schießsport aktiv
Reservistensprecher Jürgen Neidhardt berichtete von den starken Ergebnissen beim 27. Kreisvergleichsschießen in Katzbach und beim 66. Gemeindepreisschießen der Herrnholzschützen. Bei Ersterem wurde der 2. Platz erreicht, in Weiding schließlich der 3. Platz. Breiten Raum nahm anschließend der Ehrenreigen ein, zuerst war es dem Verein vorbehalten, langjährige treue Mitglieder auszuzeichnen und im Anschluss hatten Bürgermeister Daniel Paul und Vize Alwin Schlamminger Urkunden und goldene Ehrennadeln vom Ehrenabend im November 2025 mitgebracht. Nachdem dort aus terminlichen Gründen die Ehrungen nicht durchgeführt werden konnten, wurden sie nun am Sonntag in entsprechend würdigem Rahmen nachgeholt. Auch Spießl und seine Vorstandstruppe sagten Vergelt’s Gott für die langjährige Treue zur SuKK Dalking.
Die Vereinsehrungen am Sonntag:
25 Jahre: Kerstin Hemmerich, Heinz Kreis, Alois Meier, Anna Vogl;
40 Jahre: Horst Amberger;
45 Jahre: Franz Spießl;
50 Jahre: Max Engl, Hans Gruber, Melanie Haas, Konrad Schreiner, Josef Wenninger;
Die Gemeindeehrungen am Sonntag:
Andreas Heuberger, 27 Jahre Einsatz in der Vorstandschaft als Vorsitzender und im Anschluss Schriftführer; Franz Spießl, 21 Jahre Einsatz in der Vorstandschaft als Vorsitzender; Alois Meier, 26 Jahre Einsatz in der Vorstandschaft als Kassier; Karl Heigl, 25 Jahre Einsatz in der Vorstandschaft als Fahnenträger; Josef Amberger, 27 Jahre Einsatz in der Vorstandschaft als Fahnenträger;
Großes Lob der Ehrengäste
Bürgermeister Daniel Paul hatte in seinem Grußwort Gedanken zur Bedeutung der SuKK Dalking und zu wichtigen Gedenktagen wie dem Volkstrauertag mitgebracht. Er erinnerte an die Feier tags zuvor in Furth im Wald, als an die Ankunft des ersten Vertriebenenzuges aus dem Sudetenland vor 80 Jahren erinnert wurde. Man brauche in der heutigen Zeit dringend Mahner und Aufrüttler für den Frieden und den Blick über den Tellerrand hinaus. Er freue sich, dass im Jubiläumsjahr 2026 wieder eine tüchtige Mannschaft die Geschicke des Dalkinger Veteranenvereins in der Hand habe. Manfred Göttlinger seitens des Kreisverbandes beglückwünschte die Dalkinger ebenfalls zur reibungslosen Neuwahl und für die Tatsache, dass die SuKK hier bestens aufgestellt sei. Dies sei bemerkenswert, gerade in einer Zeit, in der das Interesse hier leider zurückgehe. Altbürgermeister Karl Holmeier meinte, dass die SuKK Dalking im Vergleich zu anderen Veteranenvereinen gegen den Strom der Zeit schwimme, aber im absolut positiven Sinne.
Stabwechsel nach 21 Jahren
Nach 21 Jahren an der Spitze übernehme heute Walter Höpfl das Zepter und wisse wieder eine zuverlässige Truppe hinter sich. Holmeier bedankte sich für allen Einsatz und wünschte für das Jubeljahr gutes Gelingen. Der neue Vorsitzende Walter Höpfl bedankte sich herzlich für das Vertrauen und wünschte sich, dass nun im Hinblick auf den großen Festabend am 2. Oktober 2026 alle an einem Strang ziehen, um dieses Jubiläum mehr als gelingen zu lassen.
Die Neuwahl für die kommenden drei Jahre brachte folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender Walter Höpfl; stellvertretende Vorsitzende Franz Spießl und Hans Gruber; Schriftführer Josef Deiminger; Kassenwart und Reservistensprecher Jürgen Neidhardt; Kassenprüfer Karl Holmeier und Konrad Schreiner; Beisitzer Josef Amberger, Alois Daschner, Josef Groß, Thomas Gruber, Alois Meier, Fritz Rohrmüller, Konrad Schreiner; Fahnenträger Josef Amberger und Josef Deiminger; Kanoniere Alois Daschner und Josef Deiminiger;