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Von Christus verwandeln lassen

Dalking.
Es ist eines der schönsten Feste im katholischen Kirchenjahr – und so schön und gleichsam unbegreiflich zugleich. In den liturgischen Texten und Meßgesängen werden daher oft Glaube und Verstand zitiert, denn der Glaube soll erkennen, was der Sinn nicht fassen kann. So großartig und geheimnisvoll ist das Festgeheimnis von Fronleichnam. Zum wiederholten Male mußten Gläubige und Vereine heuer auf die festliche Prozession durch den Pfarrort Dalking verzichten. Als Ersatz dafür wurde die Messe zum Feiertag in der Pfarrkirche feierlich gestaltet. Auch der Frauenbund Dalking zauberte vor den Volksaltar einen schönen Blumenteppich mit charakteristischen Motiven zum Prangertag. Musikalisch fungierten Hans Berger an der Orgel und Antonia Wutz als Sängerin. Auch in seiner Predigt stellte Pfarrer Franz Merl die Gegenwart des Heilands in der Eucharistie in den Mittelpunkt. Jede Meßfeier sei ein kleines Fronleichnamsfest, so der Geistliche. Er erinnerte auch an die Erstkommunionkinder, die in Bälde erstmals den Heiland im kleinen Stück Brot empfangen dürften.
„Von Christus verwandeln lassen“, dieses Geheimnis könne Wirklichkeit werden, wenn die Gläubigen die Heilige Kommunion empfangen und den Heiland im Sakrament des Altares anbeten, so appellierte der Priester am Ende seiner Predigt. Der Eucharistische Segen mit der Monstranz wurde nicht nur im Gotteshaus erteilt, am Ende der Meßfeier bewegte sich der liturgische Dienst nach draußen, um diesen wertvollen Segen auch in alle Himmelsrichtungen zu erteilen.

In der Pfarrkirche Dalking erteilte Pfarrer Franz Merl vor dem schönen Blumenteppich des Frauenbundes den eucharistischen Segen mit dem Heiland in der Monstranz.

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