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Unbezahlbares Geburtstagsgeschenk für die Jubelwehr

Weiding.
Es ist zweifelsfrei das größte und wertvollste Geburtstagsgeschenk, das die Freiwillige Feuerwehr für ihr 125-jähriges Vereinsjubiläum erhält. Darin waren sich am Mittwochabend die Mitglieder des großen Festausschusses sowie die Grußwortredner einig. Konrad Schreiner hat sich in den zurückliegenden 20 Monaten mit Hingabe durch die Geschichte der Weidinger Wehr gewühlt und zusammen mit den Ereignissen im Jubiläumsjahr nicht irgendeine Festschrift, sondern eine knapp 350-seitige Vereinschronik geschaffen, die seinesgleichen sucht. An Detailreichtum nicht zu überbieten ist hier in Wort und Bild die Historie der Floriansjünger in all den Jahrzehnten mit allen Höhen und Tiefen des zurückliegenden Jahrhunderts aufgearbeitet und für den Leser interessant und leicht verständlich wiedergegeben. Voll des Lobes waren die Verantwortlichen der Wehrleitung mit Festleiter Matthias Preischl an der Spitze. „Wir sind stolz auf diese Festschrift, es ist unbezahlbar, was Du hier für uns, für die Ortschaft und Gemeinde Weiding geschaffen hast“, so die lobenden Worte des Festleiters. Im Anschluss oblag es dem Autor selbst, das umfangreiche Werk mit allen Facetten und Beweggründen zu so manchem Kapitel den Gästen des Abends vorzustellen. Die akribische Arbeit des Verfassers zog sich dabei wie ein Faden durch den knapp zweistündigen Vortrag. Schreiner betonte, dass es ihm ein Anliegen war, neben der Jubelwehr auch die anderen Gemeindefeuerwehren, die als Paten- und Ehrenpatenverein fungieren, mit in das Geschichtswerk einzubinden. Es sollte dabei die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr in ihren wesentlichen Komponenten dargestellt werden. Neben den verschiedensten Techniken der Feuerwehr Weiding werde zudem auch die Gesamtheit des Feuerwehrwesens durchleuchtet, stellte Schreiner heraus. In seiner Zeitreise nahm Schreiner die Gäste des Abends mit bis zu den Gründungsjahren und der Vorgeschichte der Pflichtfeuerwehren. Aufhorchen ließ auch die Tatsache, dass lückenlos alle Vorstandschaften ab dem Gründungsjahr, alle Brandeinsätze und später auch alle Einsätze mit dem Rettungsspreizer aufgeführt sind. Die zahlreichen Fotografien lockern dabei diese Geschichtsarbeit immer wieder auf. Zudem findet der Leser ab dem Jahr 1922 alle Ehrungen und Auszeichnungen. Die Festschrift gliedert sich in die Schwerpunkte Grußworte, Festvorbereitungen, Aufgaben, Bedeutung und Geschichte der Feuerwehren allgemein und die Geschichte der Feuerwehr Weiding im Besonderen. Eine Augenweide stellen hier die zahlreichen Festfotos dar, die erst vor wenigen Wochen aufgenommen wurden. Abschließend vergaß er auch nicht, den Ortschaften Weiding und Rettenhof sowie deren Denkmälern ein Kapitel zu widmen. Damit werde eine Brücke zu den Wurzeln der beiden Dörfer geschlagen. Den Abschluss bildet ein vielfaches Vergelt’s Gott, zum Einen natürlich den vielen Gönnern und Sponsoren und zum Anderen für die Mitarbeit und Unterstützung des Verfassers selbst. Alles in allem beinhalte das Feuerwehrbuch viele hundert Bilder und mehrere tausend Namen. Daher gehörte das Korrekturlesen mit zum wichtigsten Part am Ende der umfangreichen Geschichtsarbeit. Auch für diese Unterstützung dankte der Verfasser herzlich. Dass es auch ein Nachschlagewerk für die Jugend der Freiwilligen Feuerwehr ist, davon zeugen viele Seiten mit Bildern und Beschreibungen der Arbeit der jungen Generation. Schmunzelnd hob Schreiner seine Liebe zu alten Löschmaschinen hervor. Allen Gerätschaften dieser Art wurde ebenso ein dementsprechender Platz gewidmet.
Ein kräftiger und langanhaltender Applaus belohnte abschließend den Vortrag und die Arbeit Schreiners. Festleiter Preischl zollte ihm abschließend seinen Respekt für dieses unentgeltliche Engagement, in dem viel Herzblut des Verfassers stecke. Namens des Festausschusses sagte er ein herzliches Vergelt’s Gott für diese unbezahlbare Arbeit.
MdB und Altbürgermeister Karl Holmeier ließ wissen, dass dieses Meisterstück der Geschichtsarbeit knapp 1,5 kg auf die Waage bringe. Er sprach dem Verfasser ein großes Kompliment für dessen Arbeit aus. In diesem Buch werde auch die Verbundenheit und der große Zusammenhalt zwischen den Gemeindefeuerwehren herausgestellt, betonte Holmeier.
Auch Bürgermeister Daniel Paul stand die Freude über dieses Geburtstagsgeschenk an den Jubelverein ins Gesicht geschrieben. Was Schreiner hier für Pfarrei und Gemeinde in den letzten 20 Jahren geleistet habe, sei mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Abschließend war es Vereinsvorsitzendem Christian Peinkofer vorbehalten, an Schreiner und dessen Ehefrau Petra sowie an Festschrift-Lektorin Martina Preischl ein Präsent zu überreichen. Durch diese Zusammenarbeit seien auch neue Freundschaften entstanden, freute sich der Feuerwehrchef. Verkaufsstart ist am kommenden Montag. Zum Preis von zwölf Euro gibt es das Feuerwehrbuch im Rathaus Weiding, in der Postfiliale Zwicknagel, bei den Metzgereien Draxler und Heigl sowie beim Getränkemarkt Luger. Auch bei der Führungsriege der Feuerwehr Weiding ist das Buch erhältlich.

Freudige Gesichter über den gesamten Festausschuss: Die Geschichte der Feuerwehr Weiding ist in den knapp 350 Seiten für die Nachwelt festgehalten.     Ein Vergelt’s Gott seitens Wehrleitung und Festausschuss gab es für Konrad und Petra Schreiner sowie für Martina Preischl.

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