
Weiding.
Einen deutlich sichtbaren Fortschritt macht aktuell das Baufeld zum neuen Feuerwehrgerätehaus an der Dalkinger Straße in Weiding. Nachdem der Gemeinderat in seiner konstituierenden Sitzung im Mai neben den vielen Formalien am Beginn einer neuen Legislaturperiode auch den Auftrag zur Errichtung der Stützwand an der östlichen und südlichen Seite des Baugrundstückes erteilt hat, konnte diese nun in der zurückliegenden Woche aufgestellt werden. Bei Gluthitze haben die Arbeiter der Firma Müller aus Döbersing binnen zwei Tagen diese mächtigen Betonteile auf den bereits vor drei Wochen betonierten Fuß aufgesetzt.
Massive Betoneinfriedung
Diese Woche werden diese Doppelwandelemente mit Beton ausgegossen und erhalten knapp vier Wochen später ihre endgültige Festigkeit und Stabilität. Die Baufirma Müller aus Döbersing hatte diesen Auftrag erhalten, Kostenpunkt rund 100.000 Euro. Auch in Sachen Rohbauarbeiten und Gründung konnten jüngst wieder Fortschritte gemacht werden, sodass es wohl darauf hinauslaufen wird, auf die kostenintensive Pfahlgründung zu verzichten.
Bauleitung liegt bei Gemeinde
Geplant ist, dass die Baufirma Rädlinger in wenigen Wochen mit den Rohbauarbeiten starten kann. Bis Jahresende soll das Dach eingedeckt sein. Die Bauleitung dieses Großprojekts obliegt komplett der Gemeinde Weiding selbst. Der Gemeindebauhof mit Alwin Schlamminger an der Spitze ist hier in vielen Bereichen federführend tätig. Auch der Bauausschuss mit den Mitgliedern aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr Weiding hatte sich Anfang Juni wieder zu einem intensiven Austausch getroffen. Aktuell befinden sich die Gewerke „Elektroarbeiten“ und „Heizung-Lüftung-Sanitär“ in der Ausschreibung.
Zusammenschluss bringt Vorteile
Und in Sachen Zusammenschluss der drei kommunalen Gebäude beziehungsweise Grundstücke von Schule, Bauhof und neuem Feuerwehrhaus in elektrischer und glasfaser- sowie steuerungstechnischer Hinsicht sind die Tiefbauarbeiten aktuell ebenfalls schwer im Gange. Die Gemeinde wird hier durch Photovoltaik, Batteriespeicher und Notstromeinspeisung neben der alten Schule im Osten Weidings einen weiteren solchen „Leuchtturm“ mit vielen Synergieeffekten schaffen.