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Seniorwirtin zum Gernhaben feiert 85.

Pinzing.
Sie ist zweifelsfrei eine Seniorwirtin zum Gernhaben. Die Rede ist von Maria Huber aus der Friedendorfer Straße in Pinzing. Am Samstag feierte die rüstige Jubilarin ihr 85. Wiegenfest. Und sie tat dies nicht alleine. Neben ihrer Familie, Freunden und Bekannten kamen auch Vertreter der Falkenhorstschützen, des Kapellenvereins, der Pfarrei Dalking und Gemeinde Weiding in den Huberhof, um ihr herzliche Glückwünsche zu überbringen.
Namens der Pinzinger Schützen gratulierten die beiden Schützenmeister Thomas Serve und Christian Schneider ihrer Senior-Vereinswirtin sowie ihrem Gründungsmitglied und wünschten weiterhin viel Gesundheit. Die Falkenhorstschützen haben ihre Heimat schon Jahrzehnte im Gasthaus Huberhof in Pinzing. Anton Staudner war in zweierlei Funktionen gekommen. Zum Einen als Vorsitzender des örtlichen Kapellenbau- und erhaltungsvereins und zum Anderen als Pfarrgemeinderat der Kirchengemeinde. Zusammen mit Pfarrer Franz Merl übergab er ein Präsent, verbunden mit Gesundheit und Gottes reichsten Segen. Diesen Glück- und Segenswünschen schloß sich schließlich auch Bürgermeister Daniel Paul an, der ebenfalls gerne nach Pinzing gekommen war. Er überreichte eine Orchidee. Und so wurde es ein geselliger Nachmittag mit vielen Erzählungen aus dem langen Leben der einstigen Wirtin und Ladeninhaberin in Großpinzing. Auch viele Geschichten von früheren Schießabenden und Freundschaftsschießen mit umliegenden Schützenvereinen wurden wieder ins Gedächtnis gerufen, denn die Jubilarin war einst selbst eine sehr aktive Schützenschwester.
Maria Huber, eine geborene Eckert erblickte am 16. Februar 1934 in Frengkofen bei Bach an der Donau das Licht der Welt und wuchs dort mit zwei Brüdern auf. Ihr Zwillingsbruder ist bereits verstorben. Nach acht Jahren Volksschule in Bach an der Donau ging es zur Weiterbildung an die Haushaltungsschule nach Straubing. Auch in Sachen Buchführung gab es eine schulische Fortbildung. Schließlich folgte eine Ausbildung an der IHK Regensburg, um eine Ladengeschäft führen zu können. Ihren Ehemann Max Huber aus der Nähe von Ursensollen lernte sie schließlich in Bach an der Donau kennen. Er war dort beruflich als LKW-Fahrer unterwegs. Geheiratet wurde standesamtlich am Ostermontag des Jahres 1956 in Bach an der Donau. Tags darauf gaben sich beide auch vor Gott das Eheversprechen. 1958 wurde schließlich das Anwesen in der Friedendorfer Straße 1 in Großpinzing erworben. Den Kindern Max und Martha wurde das Leben geschenkt und heute gehören bereits die vier Enkel Dominik, Lisa, Matthias und Benedikt zur großen Familie der Jubilarin. Besonders freut sich die baldige Uroma auf die Geburt ihrer Urenkelin. Die Jubilarin führte lange die Gastwirtschaft und auch das Ladengeschäft, an das sich noch viele Dorfbewohner in Pinzing gerne erinnern. Auch absolvierte sie erst relativ spät den Autoführerschein, um mobil zu sein. Eine weitere Prüfung legte sie zur Führung einer Gaststätte ab, in der es auch den ersten öffentlichen Fernsprecher im Ort gab. Heute betreibt das Wirtshaus sowie das Schützen-Vereinslokal die junge Generation mit Tochter Martha und deren Ehemann Josef. Ihrem eigenen Ehemann Max mußte die Jubilarin bereits im Januar 2010 ins Grab blicken. Trotz vieler Krankengeschichten, vor allem in Sachen Bewegungsapparat fühlt sie sich fit und läßt sich nicht unterkriegen. Bei den geselligen Abenden im eigenen Gasthaus ist sie bis heute stets gerne dabei.

Die Falkenhorstschützen mit den beiden Schützenmeistern Thomas Serve und Christian Schneider sowie Bürgermeister Daniel Paul wünschten zum 85. Wiegenfest alles Gute.     Namens der Pfarrei Dalking und der Gemeinde Weiding gab es herzliche Glückwünsche von Pfarrer Franz Merl, Anton Staudner sowie Bürgermeister Daniel Paul zum 85. Wiegenfest.

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