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Seit 25 Jahren ein Priester nach dem Herzen Jesu

Dalking.
Es war am Dienstag-Abend zweifelsohne ein großes Glaubensfest und eine bewegende und ergreifende liturgische Feier. Pfarrer Franz Merl konnte auf den Tag genau den 25. Jahrestag seiner Priesterweihe begehen und er durfte dies zusammen mit vielen Mitchristen tun, allen voran natürlich vieler Priesterkollegen, seiner Familie und den Wegbegleitern in all den Jahren seines Wirkens. Mit den Fahnen aller Vereine der Pfarrgemeinden Dalking und Gleißenberg zog der liturgische Dienst in das vollbesetzte Gotteshaus ein, begleitet von festlichem Orgel- und Trompetenspiel sowie stimmgewaltigen Gesang. Vor dem Altar wartete ein großer und farbenprächtiger Blumenteppich des Frauenbundes Dalking mit dem Primizspruch des Geistlichen. Eigens zu dieser Feier haben sich die Kirchenchöre aus Dalking, Gleißenberg und Lixenried sowie der Kinder- und Jugendchor Gleißenberg mit weiteren Instrumentalisten zusammengeschlossen und verliehen der Meßfeier eine besondere musikalische Note. Antonia Wutz fungierte dabei an der Steinmeyer-Orgel. Dem Jubelpriester stand die Freude schon eingangs ins Gesicht geschrieben, durfte er auf viele bekannte und ans Herz gewachsene Gesichter blicken. An seiner Seite im priesterlichen Dienst standen neben Dekan Richard Meier auch die Priester Joseph Kata, Josef Amberger, Alexander Dyadychenko und Stefan Prunhuber sowie die beiden Diakone Michael Plötz und Johannes Faltermeier, viele davon langjährige Weggefährten des Jubilars. Und dies waren auch eingangs seine Dankesworte im Bezug auf die Verbundenheit mit allen, die ihn in den letzten 25 Jahren seines priesterlichen Wirkens begleitet und unterstützt hatten. So waren auch viele Gäste aus den bisherigen Wirkungsstätten des beliebten Seelsorgers nach Dalking gekommen, um mit ihm diesen Tag würdig zu begehen. Die Erstkommunionkinder hatten zugleich eine Überraschung vorbereitet. Mit vielen guten und segensreichen Wünschen in Gedichtform überreichten sie dem Priester gelbe und weiße Rosen. Diakon Michael Plötz aus Thiersheim oblag die Verkündung des Evangeliums sowie die Predigt. Er ging in seinen Worten nicht nur auf das Evangelium des Tages ein, sondern er stellte besonders die Berufung des Priesters in den Mittelpunkt. Dies sei ein „in Dienst genommen sein“, um die Menschen in allen Lebenslagen zu begleiten. Der Festprediger bezeichnete den Jubelpriester als bescheiden und herzlich, stets auf Augenhöhe mit den Menschen, die ihm anvertraut sind. Und er erinnerte dabei an die 15 Jahre segensreiches Wirken in der fränkischen Diaspora. Die Nähe zu den Menschen sei ihm stets wichtig gewesen, doch nun habe er im Landkreis Cham eine neue Heimat gefunden. Man spüre, daß er mit den Gläubigen hier auf einer Welle liege, stellte Diakon Plötz fest. Der höchste Platz des Priesters sei jedoch am Altar als Zeichen der Hingabe. Der Kelch stehe für dieses Geheimnis, nicht nur als Opfer Jesu Christi, sondern als Synonym für den Priester, der aus dieser Kraft heraus geben und weiterschenken könne. Mit dem herzlichen Wunsch, daß er stets ein Werkzeug der liebenden Nähe Jesu Christi bleiben möge, schloß der Diakon seine Predigt. Als Geschenk hatten die Schirndinger einen schönen Kelch mitgebracht.
Nach den Fürbitten, die von Vertretern aller Gruppierungen aus beiden Pfarreien Dalking und Gleißenberg vorgetragen wurden, feierte der Jubelpriester die Heiligen Geheimnisse, seine Mitbrüder konzelebrierten am Altar. Pfarrgemeinderatssprecherin Antonia Wutz leitete nach der Kommunion in einen kleinen Festakt über. Namens der beiden Gemeinden Weiding und Gleißenberg hatte Bürgermeister Daniel Paul ein vielfaches Vergelt’s Gott mitgebracht. Er erinnerte an die Priesterweihe vor 25 Jahren und im Besonderen an die nun seit vier Jahren gemeinsam verbrachte Zeit im pfarrlichen Leben der beiden Gemeinden. Als Boten der Freundschaft Gottes bezeichnete das Gemeindeoberhaupt den herzlichen Seelsorger, der in der Feier der Sakramente der Person Jesu stets Raum gibt in der Mitte der Gläubigen. Paul erinnerte an einen schönen Satz auf dem Sakristeitisch im Kloster Weltenburg „Bedenke was du tust, ahme nach was du vollziehst und stelle dein Leben unter das Geheimnis des Kreuzes“. Dieser Satz des Bischofs, der auch Pfarrer Merl vor 25 Jahren mit auf den priesterlichen Weg gegeben wurde, solle ihn stets an diese große Gnade erinnern. Mit dem Wunsch, den Dalkingern und Gleißenbergern noch viele Jahre als Priester nach dem Herzen Jesu erhalten zu bleiben, überreichten er und Bürgermeister Josef Christl eine Hostienschale mit einer Jubiläumsgravur. Für die Filialgemeinde Lixenried und namens der Stadt Furth im Wald hatte auch Bürgermeister Sandro Bauer passende Worte und ein Geschenk mitgebracht. Er blickte kurz auf das Leben des Priesters zurück, der schon von Kindesbeinen an diese Berufung gespürt habe. Das Further Stadtoberhaupt sagte Vergelt’s Gott für die Herzlichkeit und das stete Bestreben zum Zusammenhalt der Gläubigen in den Dorfgemeinschaften und in den beiden Pfarrgemeinden Dalking und Gleißenberg.
Antonia Wutz sagte nicht nur dem Jubilar Vergelt’s Gott für seinen priesterlichen Dienst, sondern auch allen fleißigen Händen, die zum Gelingen dieses Festtages beigetragen hatten. Angefangen vom Blumenschmuck bis hin zu schönen Musik des Abends. Pfarrer Merl bringe aus seiner Berufung heraus Menschen zusammen, stellte die Pfarrgemeinderatssprecherin freudig fest. Zusammen mit weiteren Vertreten der kirchlichen Gremien überreichte sie ein grünes Meßgewand für die Tage im Jahreskreis. Zu guter Letzt war es auch Dekan und Stadtpfarrer Richard Meier ein Anliegen, seinem Mitbruder, den er bereits seit über 30 Jahren kenne, Glück- und Segenswünsche auszusprechen. So wie er damals dem Ruf Gottes und Jesu Christi gefolgt sei, so appellierte der Dekan auch an die jungen Christen, auf diese Stimme zu hören. Seit 25 Jahren bringe Pfarrer Merl die Liebe Gottes zu den Menschen, stets unter dem Geheimnis des Kreuzes. Er wünschte ihm noch viele segensreiche Jahre als Arbeiter im Weinberg des Herrn und stimmte zusammen mit der festlichen Gemeinde das Lied „Viel Glück und viel Segen“ an. Er sei erfüllt von großer Freude, stellte der Jubilar abschließend fest. Draußen vor der Kirche warteten auf die Gläubigen nicht nur deftige sowie süße Schmankerl, sondern der Jubelpriester durfte noch lange viele persönliche Glückwünsche entgegennehmen.

Viele Mitbrüder im Priester- und Diakonenamt feierten mit Pfarrer Franz Merl (links) dessen silbernes Priesterjubiläum und zogen mit ihm in die Pfarrkirche ein.     Die Fahnenträger der Vereine aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft boten ein festliches Bild beim Einzug in die Pfarrkirche Dalking.     Die Drittklässler und Erstkommunionkinder überraschten den Jubelpriester eingangs mit Versen in Reimform sowie weißen und gelben Rosen.     Mit seinen Mitbrüdern feierte Pfarrer Franz Merl als Höhepunkt des Abends die Heiligen Geheimnisse, vor dem Altar hatte der Frauenbund einen großen Blumenteppich gezaubert.     Namens der beiden Gemeinden Weiding und Gleißenberg gab es herzliche Worte für die Verbundeheit und eine schöne Hostienschale mit Erinnerungsgravur.     Vertreter der beiden Pfarrgemeinden Dalking und Gleißenberg überreichten ein grünes Messgewand für die Zeit im Jahreskreis.     Eine herzliche Verbundenheit seit der Zeit im Priesterseminar pflegt der Jubelpriester mit Dekan Richard Meier aus Furth im Wald, der namens seiner Mitbrüder gratulierte.

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