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Respekt und Anerkennung für die Jubelburschen

Dalking.
Beim Burschenverein Dalking gehen die Uhren anders. Die Feststellung – im ausschließlich positiven Sinne – durfte man am Freitag-Abend beim Festabschluß mit Dankabend im weiß-blau dekorierten Heigl-Saal in Dalking machen. Allein die Erinnerungsgeschenke, die als Vergelt’s Gott überreicht wurden, sind in ihrer Einzigartigkeit nicht zu übertreffen. Und es galt dabei nicht nur zurückzublicken auf drei tolle Festtage im hochsommerlichen Juli, sondern in vielfacher Hinsicht Dank zu sagen für alle fleißigen Hände seitens Jung und Alt.
Festleiter Günter Theuerl eröffnete den Abend und durfte dazu die Ränkamer Feuerwehrkapelle willkommen heißen. Nach einem deftigen Abendessen, zubereitet von der Festküche Andreas Schreindorfer aus Warzenried, folgte der offizielle Teil mit vielen Gesten und Worten des Dankens. Theuerl stand die Freude über den guten Besuch ins Gesicht geschrieben und er ließ in seiner Laudatio keinen der zahlreichen Helfer unerwähnt. Vor allem seinem Stellvertreter und zugleich Vizeburschenchef Patrick Meier sagte er mit einem kleinen Präsent eingangs Vergelt’s Gott. Besonderer Erwähnung bedurfte der Festausschuß sowie die Vorstandschaft des Burschenvereins mit Martin Hackl an der Spitze. Durch ihren Einsatz und ihr Mittun konnte dieses Fest nach zweijähriger Planung durchgeführt werden. Theuerl erinnerte dabei stets an harmonische Festausschußsitzungen im Vereinslokal Heigl. Auch für Schirmherr Daniel Paul und Ehrenschirmherr Uwe Heigl gab es Worte des Dankes. Beiden sei der Verein eine echte Herzensangelegenheit. Mit ihrem wertvollen und handgestickten Band für die Burschenfahne hätten sie dem Verein eine bleibende Erinnerung gestiftet, freute sich der Festleiter. Nicht fehlen durften die Dankesworte an den Jubelverein selbst sowie die Festdamen. Vor allem für die junge Generation waren diese Festtage Neuland in Sachen Organisation und Mitarbeit. Doch das Erscheinungsbild nach außen sei ausschließlich positiv, von vielen Seiten gab es Respekt und Anerkennung, daß ein so junger Verein ein Fest in dieser Größenordnung auf die Beine stellt. Ein kräftiger Applaus seitens der Gäste belohnte den Einsatz der Burschen und Festdamen.
Zusammenhalt unter den Vereinen
Im Anschluß folgte der Dankesreigen an die fleißigen Hände aus den verschiedenen Arbeitsbereichen. Hier hob Theuerl besonders den Zusammenhalt und die Verbundenheit zu den Gemeindevereinen, besonders aus dem Ortsteil Dalking hervor. FC-Vorsitzender Hermann Lankes habe das Festbüro geleitet, die Waldlerlustschützen übernahmen die Blecherlkasse, der Ausschank lag ebenfalls in den Händen von freundschaftlich verbundenen Vereinen, Albert Meier kümmerte sich mit seinem Team um den Weißbierstand und die Feuerwehrkameraden sorgten schlußendlich für sichere Straßen bei den Umzügen. Ein besonderer Dank galt Vorstandsmitglied Max Weingärtner mit dessen Familie. Eine Bar, die ihresgleichen sucht, wurde nicht nur von den Weingärtners gesponsert, sondern auch in vielen unentgeltlichen Stunden hergestellt. Barchefin Marina Müller und ihre Mannschaft konnten sich so in einer absolut einmaligen Bar über viele Gäste freuen. Über ebenfalls viele Kuchenspenden durfte sich Susanne Theuerl freuen, die mit ihren Damen den Kaffee- und Kuchenverkauf übernahm. Und an die fleißigen Hände um Frauenbundvorsitzende Regina Paul gab es ebenfalls ein Vergelt’s Gott. Mit einem farbenfrohen Blumenteppich und einem Körnerwappen sorgten sie für einen tollen Anblick bei der Festmesse, die Pfarrer Franz Merl und Pfarrer Franz Baumgartner zelebrierten und die Halmberger Sänger den musikalischen Part inne hatten. Auch viele Freunde und Wegbegleiter ließ Theuerl abschließend nicht unerwähnt. Vor allem beim Zeltaufbau sowie bei allen Arbeiten rundherum konnte man auf erfahrene alte Hasen zählen, die den Burschen unter die Arme griffen. Ein besonderer Gruß ging auch an Jannik Schedlbauer, den die Burschen am Musikantennachmittag sogleich ins Herz geschlossen hatten. Der Jungmusiker aus dem Zellertal begeisterte mit seiner Harmonie und seiner frischen Stimme Jung und Alt und spielte auch zum Festabschluß nochmal kräftig auf.
Volle Kirche und stets volles Zelt
In einem kurzen Rückblick ließ der scheidende Festleiter die Vorbereitungen, besonders aber die Aktionen im Jubeljahr noch einmal ins Gedächtnis rufen. Als Höhepunkte hob er den Festgottesdienst am Samstag und das Musikantentreffen am Sonntag hervor. Drei Tage ein volles Festzelt und am Samstag eine volle Kirche, so könne man das Fest in aller Kürze zusammenfassen, freute sich Theuerl. Schon beim Einzug am Freitag und der Abholung der Schirmherrn mit über 100 Jubelburschen und Festdamen habe man „Gänsehaut“ bekommen.
Auch Vereinswirt Uwe Heigl bekräftigte, daß er keine Minute in seiner Funktion als Ehrenschirmherr bereut habe. „Das sechsjährige kann nun kommen“, scherzte Heigl und wünschte dem Verein weiterhin diesen tollen Zusammenhalt.
Daß für ihn dieses Schirmherrnamt zweifelsohne eine besondere Bedeutung hatte, hob Bürgermeister Daniel Paul in seinen Worten hervor. Daher sei der heutige Festabschluß auch ein bißchen mit Wehmut verbunden. Doch der Burschenverein habe durch das Fest viele Freunde gewonnen. Ein aktiver Festausschuß mit einem nimmermüden Festleiter stellte alle notwendigen Weichen dazu. Zusätzlich stünden die Gemeindevereine hinter den Burschen, freute sich der Bürgermeister. Aus dem in stundenlanger Handarbeit gefertigten Körnerwappen sei nun ein von Schreinermeister Fritz Rohrmüller gerahmtes Bild entstanden. Zusammen mit seiner Mutter Regina Paul sowie dem Ehrenschirmherrn überreichte er das große Kunstwerk an den Jubelverein. Der Vereinswirt ließ wissen, daß sich hierfür sicher ein schöner Platz im Saal finden werde.
Erinnerungsgeschenke aus Edelstahl
Für die beiden Schirmherrn Paul und Heigl sowie Festbüro-Leiter Hermann Lankes gab es seitens des Jubelvereins ebenfalls einmalige Erinnerungsgeschenke. Im Hause des Metallbaumeisters Thomas Gruber wurden drei tolle Edelstahl-Kunstwerke geschaffen, die für die beiden Schirmherrn das Wappen des Vereins beinhalten und für den FC-Chef dessen Lieblingsfußballverein aus München.
Zu guter Letzt war es auch Vorsitzendem Martin Hackl ein Anliegen, an die beiden Festleiter Theuerl und Meier von Herzen Vergelt’s Gott zu sagen. Beide waren federführend und hätten den Verein in einzigartiger Weise unentgeltlich unterstützt. Für beide sowie für Ehefrau Susanne Theuerl und Partnerin Marion Pritzl gab es neben Blumen zwei Gutscheine für einen Bierbraukurs mit Verkostung in der Dampfbierbrauerei Zwiesel, inklusive Fahrservice.

Ein besonders Vergelt’s Gott seitens des Festvereins gab es für die beiden Schirmherrn Daniel Paul und Uwe Heigl sowie Festbüro-Leiter Hermann Lankes in Form von Kunstwerken aus Edelstahl aus dem Hause Thomas Gruber aus Pinzing.      Ein filigranes Kunstwerk, das den Blumenteppich in der Pfarrkirche zierte, wurde nun gerahmt und an den Burschenverein übergeben. KDFB-Vorsitzende Regina Paul hatte dazu fleißige Frauen zur Seite.      Der nimmermüde Festleiter Günter Theuerl und sein Vize Patrick Meier sowie dessen Frauen erhielten Blumen und einen Gutschein für einen Bierbraukurs mit Verkostung in der Dampfbierbrauerei Zwiesel.     Zu den Klängen der Ränkamer Feuerwehrkapelle dirigierte Burschenchef Martin Hackl die Burschenhymne „Das Land Tirol“, der Jubelverein sang dabei kräftig mit.     Der Jungmusiker mit Weidinger Wurzeln, Jannik Schedlbauer, wurde von den Burschen sogleich ins Herz geschlossen und spielte auch beim Festabschluß erneut zünftig auf.

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