
Dalking.
Dass es Worte des Abschieds geben wird und muss, dessen ist sich Pfarrer Eric aus Ghana am Sonntag durchaus bewusst gewesen. Nach der Feier der Sonntagsmesse, die letzte in diesen Juli-Wochen in der Pfarreiengemeinschaft Dalking-Gleißenberg, war es den Vertretern und Verantwortlichen der Pfarrgemeinde und den Gremien ein Anliegen, Vergelt’s Gott in vielfacher Form zu sagen. Diakon Alfred Dobler und Gemeindereferentin Silvia Fuchs seien seine beiden Schutzengel gewesen, meinte der beliebte Geistliche schmunzelnd und dankbar. Pfarrgemeinderatssprecherin Regina Paul und Stellvertreter Hans Macht überreichten einen von allen Pfarrgemeinderatsmitgliedern per Hand signierten FC-Bayern-Fußball.
Ein großer Fußballfan
Denn wie der Priester aus Ghana selbst zugibt und auch von seiner Mutter oft genannt werde, sei er „fußballnarrisch“ im positiven Sinne. Mit dankbaren Worten sagten die Vertreter des kirchlichen Gremiums Danke für die seelsorgerische Begleitung in den vergangenen vier Wochen. Auch Bürgermeister Daniel Paul bezeichnete den zurückliegenden Juli als wertvoll und berührend. Als Priester Jesu Christi sei Pfarrer Eric Seelsorger, Guter Hirte und Arbeiter im Weinberg des Herrn für die ihm anvertrauten Gläubigen aus Dalking und Gleißenberg gewesen. Und sowohl Geburtstag als auch den Jahrestag seiner Priesterweihe durfte er wieder hier in Ostbayern feiern. Alle wünschten sich ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Das letzte Wort hatte der sichtlich gerührte junge Priester selbst. Er sei von Herzen dankbar für die gute Aufnahme. Von seinen Herbergseltern, der Familie Helmut und Rosa Wagner aus Zelz, sei er wieder mehr als familiär aufgenommen worden.
Viele Begegnungen und Freundschaften
Viele Treffen gab es auch mit Diakon Alfred Dobler, Gemeindereferentin Silvia Fuchs und Pfarrsekretärin Michaela Karl. Auch die Arbeit der Mesnerinnen wisse er zu schätzen. An den gesamten liturgischen Dienst sagte er ein Vergelt’s Gott. Die vier Wochen seien so schnell vorübergegangen, wie schon in den Jahren 2024 und 2025. Aber er fühlte sich zweifelsfrei hier zu Hause, wie er abschließend bekundete. Denn es gab zudem wieder viele Begegnungen mit seit zwei Jahren entstandenen Freundschaften. Mit einem Applaus der Gottesdienstbesucher wurde auch deren Verbundenheit zum Ausdruck gebracht. Bei einem Glas Sekt und Orangensaft stieß man nach der Sonntagsmesse noch gemeinsam auf die schönen Wochen an. Ab dieser Woche ist Pfarrer Franz Merl wieder aus dem Urlaub zurück in Dalking-Gleißenberg.