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Neuer Lader und Erdgasheizung für Bauhof

Weiding.
Finanziell „schwergewichtigte“ Beschlüsse faßte das Weidinger Gremium in seiner mittlerweile neunten und letzten Sitzung im alten Jahr 2020. Eingangs durfte Bürgermeister Daniel Paul zwei Vertreter der Druckerei Heß aus dem niederbayerischen Steinach begrüßen. Sie stellten den Mitgliedern des Gemeinderates das Konzept eines Gemeindeboten vor und hatten nicht nur ein druckfrisches Exemplar einer Beispielgemeinde, sondern auch eine Übersicht mit allen positiven Argumenten für ein solches Nachschlagewerk mitgebracht. Die Druckerei wird nun der Gemeinde Weiding ein Angebot vorlegen, um im neuen Jahr diesbezüglich eine Entscheidung zu treffen. Seitens des Gremiums wurde angeregt, auch mit den Gemeindevereinen in Verbindung zu treten, um deren Mitarbeit bei der redaktionellen Arbeit abzusprechen und sie für dieses Projekt zu begeistern.
Drei Bauanträgen wurde schließlich grünes Licht gegeben, wobei dieses Ja bei einem Wohnhausneubau in Großpinzing vorbehaltlich ausgesprochen wurde. Dort muß im neuen Jahr erst die Änderung der Ortsabrundungssatzung in Kraft treten, um dieses Bauvorhaben zu ermöglichen. Auch erschließungsrechtliche Belange gilt es womöglich mit einer Sondervereinbarung zu klären. Um jedoch eine Bearbeitung und Prüfung im Landratsamt zu ermöglichen, wurde der Bauantrag noch im alten Jahr eingereicht. Einem Neubau einer landwirtschaftlichen Halle in Reisach sowie einem Wohnhausneubau am Ortsteingang Pinzing von Schlammering kommend wurde schließlich ohne Bedenken das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
Investition in Fuhrpark
Ausführlich befaßte sich Vizebürgermeister Alwin Schlamminger zusammen mit Bauhofleiter Manfred Stauner in den zurückliegenden Wochen mit der Ersatzbeschaffung eines Laders für den gemeindlichen Bauhof. Das alte Fahrzeug mit Baujahr 1997 wurde 2003 von der Gemeinde erworben und weise mittlerweile über 10.000 Betriebsstunden auf, ließ Schlamminger wissen. Zahlreiche Reparaturen und immer wieder Ölverlust zwingen die Gemeinde nun zum Handeln. Da ein Lader für den Bauhof Weiding sowohl in den Sommermonaten als auch im Winter eines der wichtigsten Gerätschaften darstellt, habe man nun, zugeschnitten auf die Bedürfnisse Weidings, verschiedenen Modelle und Ausstattungsvarianten verglichen, begutachtet, getestet und auf den Prüfstand gestellt. Nach detaillierter Abwägung von Preis und Leistungen schlug der Vizebürgermeister dem Gremium einen „Kramer Telelader 8095T mit 100 PS-Motor“ zur Beratung und Beschlußfassung vor. Nach ausführlicher Diskussion einigte man sich darauf, auf die anvisierte Zentralschmierung zu verzichten und dafür eine zusätzliche „Krokodilschaufel“ anzuschaffen. Hinsichtlich der Finanzierung stimmte der Gemeinderat für ein Mietkaufangebot der Firma Moser Baumaschinen aus Maxhütte-Haidhof. So verteilt sich die Bruttoangebotssumme in Höhe von rund 125.000 Euro auf vier Haushaltsjahre. Der Beschluß erging einstimmig.
Alte Ölheizung ade
Auch im weiteren Tagesordnungspunkt befaßte sich das Gremium mit dem Bauhof Weiding. Die Elektroheizung im Aufenthaltsraum sowie die alte Ölheizung in der Werkstatt sollen einer modernen Erdgasheizung mit Lufterhitzer weichen. Der Bauhof wurde bereits im Sommer 2019 an das Ferngasnetz angeschlossen. Den Auftrag zur Lieferung der Materialien sowie zum Anschluß der Therme an das Gasnetz erging an die Firma Wellneß- und Gebäudetechnik Scherner aus Dalking, Kostenpunkt 15.000 Euro. Den Einbau der Heizkörper, der Gerätschaften sowie der Installationsleitungen übernimmt wieder das Gemeindepersonal in Eigenregie. Ein kleines Christkindl erhalten die Herrnholzschützen Weiding in Form einer 100-Euro-Zuwendung für den Jugendbereich. Diese hatten einen Antrag zur Bezuschussung von Anschaffungen für die junge Generation eingereicht. Und auch die Bürger der Gemeinde Weiding müssen in Sachen Grund- und Gewerbesteuer im kommenden Jahr nicht tiefer in die Tasche greifen. Der Gemeinderat beschloß, die Hebesätze für die drei Steuerarten unverändert bei 330 v.H. zu belassen.

Der alte O&K-Lader aus dem Jahr 1997 hat nun ausgedient und wird verkauft. Der Gemeinderat Weiding beschloß hier eine Neuanschaffung mit notwendigem Zubehör im Gesamtwert von 125.000 Euro.

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