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2026-06-02 Gelände FFW-Haus-Grundstück-Dalkinger Straße

Nach Stützwand folgt nun der FFW-Haus-Rohbau

Weiding.
Nur zwei Wochen nach der konstituierenden Sitzung haben sich die Mitglieder des Gemeinderates erneut treffen müssen, um wichtige Entscheidungen und Tagesordnungspunkte abzuarbeiten. Vor allem das geplante Feuerwehrgerätehaus Weiding an der Dalkinger Straße stand wieder im Mittelpunkt eines ausführlichen Sachstandsberichtes. Nachdem das Gremium vor zwei Wochen über die Ausführung der massiven Stützwand entschieden hatte, folgte nun die Vergabe eines „schlüsselfertigen“ Rohbaus, wie die Mitglieder von Bürgermeister Daniel Paul und 2. Bürgermeister Alwin Schlamminger hier im Detail informiert wurden. Die Arbeiten in Sachen Stützwand seien schon weit fortgeschritten, anhand eines aktuellen Luftbildes konnte man sich ein Bild vom Baufortschritt machen. Nachdem die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes die aufwendige Gründung vorgenommen hatten, folgte nun auf der Sauberkeitsschicht der Fuß der Stützwand durch die Baufirma Müller, die hier vor zwei Wochen den Auftrag erhalten hatte. Auf diesen Fuß, bestehend aus viel Stahl und Beton, werden nun in Kürze die Doppelwandelemente aufgesetzt und bilden somit den Abschluss dieser östlichen und südlichen Grundstücksgrenze. 
Rohbau soll bis November stehen
Viel Zeitaufwand habe die Gemeinde nun in den letzten Wochen in ein Leistungsverzeichnis zu den Rohbauarbeiten gesteckt, so der Rathauschef, und schilderte im Detail die verschiedenen Positionen, die im Gesamten das Rohbaukonzept zum Ziel haben. Schon zu Beginn des Jahres deuteten Bodengutachten und die daraus folgenden Gespräche auf eine Pfahlgründung von Fahrzeughalle und Sozialbau hin, um auf dem an einigen Stellen nur unzureichend tragfähigen Boden des Baugrundstückes aufsetzen zu können. Nach den umfangreichen Erd- und Fundamentarbeiten der Stützmauer habe sich die Situation nun deutlich verändert, sodass man nun doch auf ein Fundament mit konventionellem Bodenaustausch zielen könnte. Um Ausschreibung und Angebote vergleichbar zu machen, sei als Grundlage jedoch von Anfang an die Pfahlgründung ins Auge gefasst gewesen. Und auf dieser Basis wurde nun auch der Rohbau-Auftrag an den wirtschaftlichsten Bieter, die Firma Josef Rädlinger aus Windischbergerdorf erteilt. Der Brutto-Angebotspreis liegt bei 397.000 Euro. 
Konventionelles Fundament möglich?
Die weiteren Gespräche werden zeigen, inwieweit sich mit anderen Bodenverbesserungsmöglichkeiten dieses kostenintensive Unterfangen mittels Pfahlgründung vermeiden lässt. Gemeinderat und Bauausschuss werden zeitnah wieder über die neuen Erkenntnisse und Ergebnisse informiert, so Paul und Schlamminger hierzu abschließend. Weiter befassten sich die Mitglieder des Gemeinderates mit mehreren Angelegenheiten der Bauleitplanung. Eine Formsache war der Satzungsbeschluss zur zweiten Änderung des Bebauungsplanes „An der Europaallee“. Das kleine und überschaubare Verfahren war notwendig geworden, um einem Bauwerber anstelle von zwei nun vier Wohnungen im Haus zu gewähren. Etwas ausführlicher ging es schließlich mit einer Änderung im Geltungsbereich der Ortsabrundungssatzung Kleinpinzing weiter. Hier hatte eine ortsansässige Firma um Erweiterungsmöglichkeiten gebeten. Die erste Auslegung und Anhörung hatte nun zur Folge, dass die neue Fläche etwas reduziert werden musste, um so im Einklang mit den eingegangenen Stellungnahmen zu kommen. Der Gemeinderat brachte nun die zweite Entwurfsfassung auf den Weg zur Auslegung und Anhörung in den kommenden vier Wochen. 
Gewerbeerweiterung in Döbersing
Als letzte Angelegenheit der Bauleitplanung folgte zum einen die Feststellung der 18. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde im Bereich Döbersing und zum anderen der Satzungsbeschluss zum neuen Bebauungsplan „An der Rußmühlstraße II“. Auch hier ermöglicht die Gemeinde einer in diesem Bereich ansässigen Firma Erweiterungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Zwei Bauanträge rundeten den öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung am Dienstag-Abend ab. In Dalking wird am „Tradl“ ein Wohnhaus umgebaut sowie mit einem Nebengebäude erweitert und in Pinzing erweitert eine Metallbaufirma im Scheibenwiesenweg die bestehende Produktionshalle mit Errichtung eines Batteriespeichers und einer Stickstoffanlage. Eine nichtöffentliche Sitzung gab es am Dienstag diesmal nicht.

Anhand des Stützwand-Fundaments an östlicher und südlicher Grundstücksgrenze kann man die Ausmaße des neuen FFW-Gerätehaus-Standortes an der Dalkinger Straße gut erkennen.

 

2026-06-02 Gelände FFW-Haus-Grundstück-Dalkinger Straße