
Walting.
Eine Herausforderung bei jedem großen Feuerwehr-Gründungsfest, vor allem für die Festhonoratioren, ist die Gestaltung der jeweiligen Fahnenbänder, die am Festgeschehen seit jeher eine bedeutende Rolle spielen. Und so eine Gestaltung bereitet doppelt Freude, wenn der Entwurf, über den man sich im Vorfeld schon viele Gedanken macht, dann schlussendlich auch gelungen ist. Davon überzeugen konnten sich die Verantwortlichen der Jubelwehr Walting vor wenigen Tagen, als sie die fertig gestickten Werke bei der Stickerei Friedl in Runding abholen und in Empfang nehmen durften. Und beim ersten Anblick wurde hier deutlich, dass sich die entsprechenden Würdenträger viel Mühe in Sachen Gestaltung, Beschriftung und Motive gemacht hatten.
Fünf Fahnenbänder gestickt
Insgesamt fünf künstlerische Werke sind in den letzten Monaten hier entstanden, die am Festsonntag, den 14. Juni 2026, im Mittelpunkt stehen und im Rahmen der Festmesse unter freiem Himmel von Pfarrer Joseph Kata gesegnet und mit den entsprechenden Versen und Gedanken an die jeweiligen Fahnen angebracht werden. Das Fahnenband des Schirmherrn, Günther Lex, ziert auf blauem Stoff und mit silberner Schrift den Heiligen Florian, den Schutzpatron des Feuerwehrwesens schlechthin. Bei Festmutter Regina Müller lag es nahezu auf der Hand, dass sie die ortsbildprägende Expositurkirche Walting als Motiv für ihr Erinnerungsband wählte. Sie ist seit Kindesbeinen an hier aktiv und in unmittelbarer Nachbarschaft des Waltinger Gotteshauses daheim. Festbraut Julia Müller darf sich über ein weißes Fahnenband mit goldener Schrift freuen, Blumen verzieren das edle Band zusätzlich. Auch der Patenverein, die Freiwillige Feuerwehr Rieding, wird zur Erinnerung ein schönes samtenes Band erhalten. Die klassischen Utensilien der Feuerwehr mit den Schlagwörtern Retten, Löschen, Bergen und Schützen sind hier schön gestickt verewigt.
Auch ein Totenband
Zu guter Letzt widmet auch die politische Gemeinde Weiding zu Ehren der Verstorbenen eine schwarzes Fahnenband, das mit Kreuz und Lilie sowie dem Wappen der Chambtal-Kommune ebenfalls positiv ins Auge sticht. Die Festhonoratioren sagten dem Inhaber der Stickerei, Ernst Friedl, einen herzlichen Dank für die Mühen und die gelungene Arbeit. Damit ist ein weiterer großer und wichtiger Schritt in Sachen Vorbereitungen für das viertägige Jubelfest Mitte Juni in Walting getan. Nach der gelungenen Bierprobe vor wenigen Wochen und der Fertigstellung der Fahnenbänder geht es jetzt als Nächstes zum großen Fototermin, der am Freitag, 24. April 2026 angesetzt ist, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Näheres hierzu wird noch bekanntgegeben.