CSU-Wählervereinigung Weiding Auftakt bogen_slideshow_222x50px_neuesgelb

CSU-Wählervereinigung Weiding stellt Kandidaten vor

Weiding.
Der Schwerpunkt lag zweifelsfrei bei der Vorstellung der 28 Bewerberinnen und Bewerber der CSU-Wählervereinigung Weiding. Doch nicht minder interessant und kurzweilig waren die Grußworte von Bürgermeister Daniel Paul und Landrat Franz Löffler, die beide Gast sein duften beim offiziellen Wahlkampfauftakt des CSU-Ortsverbandes Weiding. Und die Freude über ein volles Haus beim „Feil“ in Weiding stand den Verantwortlichen ins Gesicht geschrieben. Ortsvorsitzender Karl Holmeier oblag die Begrüßung der vielen Gäste aus Nah und Fern, der zahlreichen Vereinsvertreter und ganz besonders der amtierenden Gemeinderäte sowie den Kandidaten der Weidinger Liste. Gekommen waren zudem auch Kandidaten weiterer Listen aus der Gemeinde sowie auch des Kreistages. Und das Fazit des Abends: Es war eine harmonische Veranstaltung, in der wiedereinmal das gute Miteinander der Mandatsträger zum Ausdruck gebracht und verdeutlicht wurde.
Bürgermeister Daniel Paul sagte in seinem Grußwort, auch wenn die Gemeinde aktuell sehr gut dastehe, dürfe man keinesfalls müde werden und weitere Projekte sowie Baustellen anpacken, um die Gemeinde weiter voranzubringen. Freilich seien es viele Aufgaben in einer Gemeinde, die aus einer Gesetzesgrundlage hervorgehen, doch in der Kommunalpolitik sei die Gestaltungsfreiheit dennoch weit ausgeprägt. Viele Dinge, vor allem die Förderung und Unterstützung des Vereinslebens stünden in keinem Gesetz der Welt und doch seien sie ein essentieller Beitrag zu einer funktionierenden Dorfgemeinschaft. Mit der anstehenden Gemeinde- und Landkreiswahl werde die Demokratie in unserem Land wieder mit Leben erfüllt, hob Paul heraus und stellte fest, daß ein kommunales Ehrenamt auch im Jahr 2020 noch viel Spaß machen kann. Dem Bürgermeister war es abschließend noch ein Anliegen, den Mandatsträgern der CSU-Wählervereinigung sowie Vizebürgermeister Alwin Schlamminger für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken. Dieses gute Miteinander wissen auch die Bürgerinnen und Bürger zu schätzen, so Paul.
Einen großen Bogen über viele kommunalpolitische Themen hinweg spannte anschließend Landrat Franz Löffler. Er zollte zunächst jedem Bewerber seinen Respekt, sich hier einzubringen. Die Welt sei in Bewegung geraten. Nun könnte man meinen, das habe doch nichts mit unserer Region, mit unserem Landkreis zu tun, stellte Löffler die Frage in den Raum. Dies wirke sich sehr wohl auch auf uns aus. 50 Prozent der Produkte aus dem Landkreis werden auf dem Weltmarkt verkauft. Diese Zahl ließ aufhorchen und daher gelte es, auch den Arbeitsplatz von „morgen“ zu gewährleisten. Als Beispiele nannte der Landrat dabei die Schaffung gleicher Bildungschancen, die Leute bestens zu qualifizieren oder natürlich auch den Technologiecampus. Einen Schwerpunkt legte der Gast schließlich auf die „Digitale Infrastruktur“. Den Weg, den Weiding mit dem eigenen Glasfasernetz vor rund zehn Jahren schon gegangen sei, den verfolge nun auch der Landkreis und habe das Breitband-Thema mit dem neuen Eigenbetrieb nun selbst in die Hand genommen. 1.600 Kilometer Glasfasernetz, das sei das Ziel. Profitieren davon werde schlußendlich auch das Thema Mobilfunk, spätestens wenn „5G“ in Air gehe. Löffler vergaß auch nicht, das Thema Krankenhaussituation im Landkreis beim Namen zu nennen. Die Spezialisierung nehme immer mehr zu, vor allem auch die ambulanten Möglichkeiten. Dies sei für kleinere Häuser zunehmend schwierig. Er sei stolz, daß zur geplanten Umstrukturierung der Kreistag einstimmig sein Ja gab. Er plane zudem eine Stelle, die sich um die Akquise von Haus- und Fachärzten kümmere. Doch diese alle Schwerpunkte und Ziele könnten nur gelingen, so der Landkreischef, wenn auch die soziale Balance in der Gesellschaft, im Vereinsleben stimme. Das müsse auch in Zukunft eine große und nicht zu vernachlässigende Rolle spielen.
Listenführer Daniel Holmeier war es im Anschluß vorbehalten, auf die zu Ende gehende Legislaturperiode zu blicken. Er stellte zufrieden fest, daß man nahezu alle Ziele aus dem Jahr 2014 gemeinsam erreichen konnte und hatte eine interessante Auflistung der Maßnahmen mitgebracht. Mit Blick in die Zukunft appellierte er, die Gemeinde weiterhin zu einem liebens- und lebenswerten Wohnort zu entwickeln. Es gehe bei der anstehenden Wahl um unsere Heimat, so die Worte Holmeiers. Sowohl die amtierenden Gemeinderäte, 2 Bürgermeister Alwin Schlamminger und die Kandidaten durften sich im Anschluß kurz vorstellen und ihre Beweggründe zur Kandidatur erläutern. Nicht vergessen wurden dabei auch die Bewerber um ein Kreistagsmandat, aus den Reihen der CSU Weiding treten hier sowohl Karl Holmeier als auch Daniel Paul an. Zudem kamen auch Günther Lommer, Klaus Hofbauer und Walter Dendorfer zu Wort. Seitens der Jungen Liste Lkrs. Cham kandidieren aus Weiding Christoph Holmeier, Andreas Engl und Simon Götz. Persönlich vorgestellt wurden hier Christoph Holmeier und Ingrid Heut. Bei guten Gesprächen und regem Gedankenaustausch klang die Wahlveranstaltung in Weiding aus.

CSU-Ortsvorsitzender Karl Holmeier (2.v.re.) und Listensprecher Daniel Holmeier (li.) freuten sich über den Besuch und die Grußworte von Bürgermeister Daniel Paul und Landrat Franz Löffler.

©2018 Gemeinde Weiding - Alle Rechte vorbehalten

Designed & Powered by  hiwlogo login_icon