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Appell für mehr Wertschätzung der Einsatzkräfte

Dalking.
Komplett war sie gekommen, die Führungsriege der Freiwilligen Feuerwehr. Und nicht nur aus den Reihen der Ortsfeuerwehr Dalking, sondern auch überörtlich. Neben Bürgermeister Daniel Paul und Altbürgermeister Karl Holmeier gesellten sich auch Kreisbrandrat Michael Stahl, Kreisbrandinspektor Marco Greil und Kreisbrandmeister Anton Bierl zur Jahresversammlung der Dalkinger Kameraden, die traditionell am Dreikönigstag abgehalten wurde. Nach der Frühmesse in der Pfarrkirche, in der die Feuerwehr ihrer verstorbenen Kameraden gedachte, freute sich Vorsitzender Günter Theuerl über ein volles Haus beim „Pfäfferer“. Der Vorsitzende blickte in seinem Bericht zurück auf den Jahresreigen 2019. Hier war der Feuerwehrverein wieder besonders aktiv, sowohl in weltlicher als auch im kirchlichen Bereich. Als absoluten Höhepunkt nannte der Feuerwehrchef das große Weidinger Jubiläumsfest im Hochsommer, bei dem die Dalkinger als Patenverein täglich start vertreten waren. Auch die im Herbst gegründete Partnerschaft mit den Kameraden aus Planice in Tschechien hob Theuerl lobend hervor. Hier habe man schon so manche Freundschaften geschlossen, weitere Treffen seien geplant. Ein neues Vereinstaferl sowie eine neue Fahnenstange nannte er als weitere Errungenschaften im zurückliegenden Jahr. Gut besucht war auch die eigene Christbaumversteigerung Mitte Dezember im Gasthaus Heigl. Lobende Worte gab es abschließend sowohl für die aktive Jugend, die drei Tage ein Zeltlager in Deggendorf mit Besuch der dortigen Wehr veranstaltete. Auch für alle Gönner und Freunde sowie an die gesamte Mannschaft sagte Theuerl von Herzen Vergelt’s Gott. In Sachen Feuerwehrgerätehaus blickte der Vorsitzende kurz in die Zukunft. So werden im Frühjahr Schneefanggitter auf dem Dach montiert. An die Gemeinde richtete er die Bitte und Sorge, die Standsicherheit des Metallzaunes an der Südseite des Gerätehaus-Grundstücks zu überprüfen und dessen Instabilität nachbessern zu lassen.
Kommandant Markus Kolbeck richtete seinen Schwerpunkt auf den aktiven Dienst der Wehr im Jahr 2019. Auch hier war man immer wieder gefordert, hier hob er besonders den Dachstuhlbrand in der Berghangstraße in Dalking zwei Tage vor dem Fest in Weiding hervor. Auch zu so mancher Verkehrsabsicherung wurde man wieder gerufen. Sein Dank galt allen Aktiven, die ihn das ganze Jahr über fest unterstützen.
Schriftführer Christian Roider ließ wissen, daß der Dalkinger Wehr aktuell 293 Mitglieder angehören. Im Jahr 2019 durfte man sich wieder über 14 Neuaufnahmen freuen. Unter den Mitgliedern befinden sich 35 Aktive und 18 Ehrenmitglieder, so die Statistik des Schriftführers. Auch Roider berichtete über den Veranstaltungsreigen 2019, der in vielen Belangen vom Weidinger Fest geprägt war.
Der Kassenbericht wurde in bewährter Weise von Christine Kolbeck vorgetragen. Sie sagte Vergelt’s Gott den vielen Spendern, denen die Wehr wieder ein Anliegen war. Die Kassenprüfer Fritz Macht und Michael Fischer bescheinigten ihr eine einwandfreie Buchführung.
Jugendwartin Marina Müller war die Begeisterung für ihre junge Truppe anzumerken. Mit ihren derzeit 15 Jugendlichen und ihrem Vize Daniel Theuerl hatte sie wieder viel unternommen. Sie sei besonders stolz auf das gute Miteinander, vor allem beim gemeinsamen Absolvieren der Jugendleistungsspange mit den Weidingern und Pinzingern. Und auch sie brach wieder eine Lanze für die immer intensiver werdende Zusammenarbeit über die Grenzen der Ortsfeuerwehr hinaus. Wenn dies schon im Kleinen so hervorragend  funktioniere, dann müsse sich auch die ältere Generation davon anstecken lassen, schmunzelte sie.
Bürgermeister Daniel Paul hatte ebenfalls Worte des Dankes mitgebracht. In Dalking finde man eine sehr gut funktionierende Feuerwehr vor, die Führungsriege und die gesamte Mannschaft halten fest zusammen, freute sich Paul. Er sagte auch Vergelt’s Gott allen, die sich um die Pflege des Gerätehauses jahrein jahraus annehmen. Er wünschte den Kameraden weiterhin viel Schaffenskraft, besonders auch bei belastenden Einsätzen wie am zurückliegenden Silvestertag.
Kreisbrandrat Michael Stahl lobte die Dalkinger Kameraden als zuverlässigen Partner. Ihm war es ein Anliegen, den Stellenwert einer Feuerwehr besonders hervorzuheben. Die Wertschätzung gegenüber Feuerwehrleuten und ehrenamtlich Helfenden sei wichtiger denn je. Man dürfe sich hier bei Einsätzen nicht entmutigen lassen, appellierte der Kreisbrandrat mit Blick auf die rund 4.500 Einsätze im Jahr 2019. Denn im Feuerwehrdienst seien auch die Attribute „Jugend, Kameradschaft und Freundschaft“ von höchster Bedeutung.
Relativ flott ging der letzte Tagesordnungspunkt, die Beitragsanpassung über die Bühne. Einstimmig beschloß die Versammlung, den Mitgliedsbeitrag nach nunmehr 19 Jahren von acht Euro auf 15 Euro zu erhöhen.

Kreisbrandrat Michael Stahl hob in seinem Grußwort den Stellenwert der Feuerwehren hervor und mahnte besonders die oft fehlende Wertschätzung der Einsatzkräfte an.

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