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Acht Tagwerk für neues Baugebiet "Weiding-Gstettenacker"

Weiding.
Ein großes Thema beherrschte den nichtöffentlichen Teil der jüngsten Gemeinderatssitzung im Rathaus Weiding. Der Gemeinde ist in den vergangenen Wochen ein weiterer Meilenstein geglückt. So konnte eine acht Tagwerk große und ideal geeignete Fläche unmittelbar angrenzend an die Ortschaft Weiding erworben werden. Der Kaufvertrag wurde nun durch den Gemeinderat abgesegnet. Auf diesem 26.500 Quadratmeter großen Grundstück werden nach Fertigstellung im nächsten Jahr zwischen 25 und 27 Parzellen zur Wohnbebauung entstehen. Erster Schritt nach dem geglückten Grunderwerb war am Mittwoch-Abend der Aufstellungsbeschluß für den neuen Bebauungsplan Weiding-Ost/Gstettenacker. Beauftragt wurde das Ingenieurbüro Altmann aus Cham. Ingenieur Christian Simeth hatte sich bereits im Vorfeld der Sitzung ausführlich mit diesem großen Grundstück befaßt und verschiedene Skizzen zur Parzellierung vorbereitet. So durften die Mitglieder des Gemeinderates bereits im Groben über so manche Festsetzungen für die nun zeitnahe Bauleitplanung beraten.
Zwei Straßen durchs Baugebiet
Zwei Straßenzüge werden das neue Baugebiet von der Faustendorfer Straße zur Gstettenstraße queren. Das Baugebiet läßt wiederum keine Wünsche offen. So ist nicht nur die Südwesthanglage mit Ausblick auf das Chambtal sowie auf die Ortschaften Weiding und Dalking optimal, auch hier wird es wie schon im Baugebiet „Europaallee“ wieder Glasfaser und Erdgas für jedes Grundstück geben. Der Zeitpunkt sei ideal, waren sich die Mitglieder des Gemeinderates einig. Im Baugebiet „An der Europaallee“ seien aktuell alle 18 Parzellen veräußert. Die Bautätigkeit habe hier bereits wieder begonnen und auch in diesem Jahr werden so manche Häuser aus dem Boden wachsen. Bedarf und rege Nachfrage nach Bauland in Weiding sei ungebrochen, so die Information von Bürgermeister Daniel Paul. Der Zeitpunkt für ein neues Baugebiet komme daher wie aus dem Bilderbuch, freute sich der Rathauschef. Zuvor seien aber wichtige Schritte zu beschreiten. Neben dem neuen Bebauungsplan, der nach dem Wunsch des Gremiums bis zum Spätherbst rechtskräftig werden solle, müsse auch der Flächennutzungsplan geändert werden.
Straßenbau 2022 geplant
Parallel dazu wird auch die Straßenplanung vonstatten gehen, um noch in diesem Jahr die Ausschreibung der umfangreichen Tiefbauarbeiten auf den Weg zu bringen und einen guten Wettbewerb zu erreichen, ließ das Gemeindeoberhaupt wissen.
Im nächsten Schritt werde man den Boden untersuchen, um hinsichtlich der Oberflächenentwässerung eine Grundlage für die Bauleitplanung zu erarbeiten. Das Gemeinderatsgremium wird sich also in diesem Jahr noch sehr oft mit dem neuen Wohnbaugebiet befassen. „Wieder ein großer Schritt in Sachen positiver Entwicklung unserer Chambtal-Gemeinde“, stellte der Bürgermeister zufrieden fest.
Im weiteren Verlauf der nichtöffentlichen Sitzung wurde der Vertrag mit dem Haus- und Gartenservice Weingärtner aus Weiding zu den Mäharbeiten der gemeindlichen Flächen verlängert. Die Beauftragung erstreckt sich wieder auf die Jahre 2021, 2022 und 2023.

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Gemeinde Weiding: Auf dieser acht Tagwerk großen Fläche im Weidinger Osten – Gstettenacker – entsteht in naher Zukunft ein neues Baugebiet mit rund 25 Bauparzellen zur Wohnbebauung.

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