
Weiding.
Zu einem Ehrenabend sind am Donnerstag treue Blutspender sowie die Vertreter von Bayerischem Roten Kreuz und der Gemeinde Weiding im Rathaus zusammengekommen. Und es war in der Tat ein ganz besonderer Anlass, den die eingangs erwähnten Vertreter von Gemeinde und BRK damit würdigten. Vier Personen standen dabei im Mittelpunkt, die seit vielen Jahren und unzählige Male ihren kostbaren Lebenssaft spendeten und damit Menschenleben retten konnten. Bürgermeister Daniel Paul stand die Freude dabei ins Gesicht geschrieben, auf das Engagement vier seiner Gemeindebürger blicken zu dürfen.
Alle drei Bürgermeister gratulieren
Und gekommen waren dazu auch 2. Bürgermeister Alwin Schlamminger und 3. Bürgermeister Christian Spindler, was sicher auch einmalig in der Geschichte der Blutspenderehrungen sei, so der Rathauschef. Auch die Anzahl der Spenden ließ am Donnerstag zudem aufhorchen. In sein Grußwort stellte er diesen besonderen Einsatz um's Gemeinwohl und den Dienst am Nächsten heraus. Einmalig sei nicht nur der heutige Abend angesichts der beachtlichen Anzahl an Spenden, welche die zu Ehrenden geleistet hätten, einmalig sei auch deren Vorbildfunktion für unsere Gesellschaft. Als Vertreter der Gemeinde sei man hier besonders stolz und dankbar. Und darüber hinaus hätten die heute zu ehrenden Blutspender auch dazu beigetragen, dass man zwischenzeitlich auf 32 Jahre Blutspenden in der Chambtal-Kommune blicken dürfe.
Zig Jahre Spendenbereitschaft
Bei den heute zu Ehrenden sei es bei keiner „Einzelspende“ geblieben, alle hätten sich weitere zig-Male anzapfen lassen, um den wertvollen Lebenssaft für Mitmenschen in Krankheit und Notlagen zur Verfügung zu stellen. Zusammen mit den beiden Stellvertretern Schlamminger und Spindler sagte Paul ein ganz besonderes Vergelt’s Gott für diesen wertvollem Dienst an Mitmenschen. Stefan Raab bedankte sich namens des BRK-Kreisverbandes Cham, dass es in dieser Woche vor dem nächsten Blutspendetermin in Weiding möglich war, einen so würdigen Ehrenabend veranstalten zu können. Dieser Einsatz der heute im Mittelpunkt stehenden Menschen sei keine Selbstverständlichkeit, denn Blutspenden sei alternativlos und könne nur durch die Freiwilligkeit der Blutspender möglich werden. Sage und schreibe 1.275 Menschen hätte die heutige zu ehrende Riege an Blutspendern mit ihren 425 zusammengefassten Spenden bei Krankheit, Unfälle und dergleichen geholfen.
Vorbildfunktion ohnegleichen
Ein solch wertvoller Einsatz müsse auch nach außen getragen werden, um die Bevölkerung für diesen wichtigen Dienst zu sensibilisieren. Dies sei zweifelsfrei ein Grund zum Feiern und die langjährigen Spender hochleben zu lassen. Auch hob er den Blutspendeort in der Chambtal-Grundschule Weiding hervor. Seit über 30 Jahren dürfe man in der Gemeinde Weiding hier zu Hause sein. Die Chambtal-Grundschule sei in Sachen Örtlichkeit, Anbindung und Lage der ideale Ort schlechthin. Und hier richtete sich der Dank des BRK-Mannes ganz besonders an eine Familie, die sich wie keine zweite seit drei Jahrzehnten für das Blutspenden in Weiding stark mache. Für diesen großartigen Einsatz und die vielen fleißigen Hände, neuerdings auch zusätzlich aus den Reihen des Chambtal-Vereinslebens, sagte er der Familie Amann ein ganz besonderes Vergelt’s Gott. Und die Überraschung war perfekt, als Raab und Bereichsvorsitzende Dr. Christina von Reinhardstoettner eine Auszeichnung für Lydia Amann im Gepäck hatten.
45 Jahre im Dienst des BRK
Für 45 Jahre im Dienst des BRK-Kreisverbandes Cham erhielt sie Blumen, eine Urkunde und eine Ehrennadel. Zusammen mit den Vertretern von BRK und Gemeinden wurden schließlich auch Urkunden, Ehrennadeln, Erste-Hilfe-Sets und Schmankerlkörbe an die treuen Blutspender und unter Applaus der Gäste überreicht. Bei Getränken und einer kleinen Brotzeit ließ man den Abend im Rathaus Weiding noch gemeinsam ausklingen. Das nächste Blutspenden findet am kommenden Freitag, den 28. November 2025 ab 15.30 Uhr in der Chambtal-Grundschule Weiding statt.
Am Donnerstag wurden ausgezeichnet:
50-maliges Blutspenden: Regina Müller – Walting;
100-maliges Blutspenden: Alois Schönberger – Neumühlen;
125-maliges Blutspenden: Alfons Müller – Walting;
150-maliges Blutspenden: Fritz Amann – Dalking;